Filmkritik – Employer Branding Video Teil 2

Sponsors of Tomorrow

Nach dem wir letztes Mal ein weniger gelungenes Beispiel eines Employer Branding Videos gezeigt haben, stellen wir heute einen beachtenswerten Vertreter seiner Art vor:

Das Employer Branding Video von Intel zeigt, wie man seine Botschaft optimal in Szene setzen und sein Unternehmen noch attraktiver für Bewerber machen kann. Hier einige Erfolgsfaktoren des Videos:

Die Machart und der Look des Videos sind qualitativ sehr hochwertig und entsprechen den Standards eines internationalen Werbespots. Wie Intel nach der Veröffentlichung bekanntgab, wurden die Ingenieure durch Schauspieler symbolisiert, da die eigentlichen Mitarbeiter sich nicht zur Schauspielerei berufen fühlen:

«Several of the engineers we’re personifying confided that acting isn’t within their comfort zone. We respect that and in the spirit of developing tomorrow’s ’normal‘ we appreciate that their focus is on winning patents, not Clios.» (Sandra Lopez, Intel’s global consumer marketing manager)

Mit dem Entscheid, Schauspieler auftreten zu lassen, hat Intel nicht nur die Gefühle der Mitarbeiter respektiert – der Entscheid hat bestimmt auch zur hohen Qualität des Clips beigetragen. Das Video ist auch mit Schauspielern authentisch und zeigt auf jeden Fall den Sinn für Humor und Selbstironie von Intel. Unterhaltend, lustig, ironisch, visuell ansprechend: komprimiert in rund 30 Sekunden weckt dieser Clip in kürzester Zeit verschiedene positive Emotionen bei den Zuschauern.

Trotz aller Verspieltheit transportiert Intel aber auch eine klare Botschaft: Wer ein Umfeld mit Leidenschaft für Technologie und Begeisterung für Innovation sucht, ist bei Intel genau richtig.

«We have designed this campaign to communicate the fact that Intel employees have passion for technology which is extremely exciting. And this passion gets translated into the products that we deliver.» (Tim Bailey, marketing director, Intel Asia Pacific)

Über die Autorin: Rahel Renggli studierte an der Universität in Zürich und Luzern (BA-Abschluss in Politikwissenschaft und Philosophie). Danach arbeitete sie als Redakteurin für eine internationale Kommunikationsagentur in Berlin. In ihrer Funktion war sie verantwortlich für die Konzeption, Organisation und redaktionelle Umsetzung von Filmprojekten für Kunden wie die Europäische Union, die Deutsche Regierung und diverse NGOs. Anschliessend arbeitete sie freiberuflich in der Schweiz und Deutschland als Redakteurin und Produzentin für Kunden wie das EWAG, John Allen, Teleclub oder die NZZ. Bei cR Lichtspiele – einer Tochergesellschaft von cR Kommunikation – ist sie als Junior Produzentin für die Umsetzung von Werbespots, Corporate Movies und Dokumentarfilmen verantwortlich.

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