Filmkritik – Employer Branding Video Teil 1

Sie sind oft unpassend, schlecht umgesetzt oder einfach langweilig: Employer Branding Videos. Wenn die Aussicht auf Mitwirkung im nächsten Employer Branding Clip nicht abschreckt, so ist es zumindest schwierig den Respekt vor seinem potentiellen Chef zu bewahren, wenn man ihn mit Perücke beim Playbacksingen gesehen hat.
Solche Videos sind aber vor allem eins: eine verpasste Chance.
Denn ein gutes Employer Branding Video kann die Bekanntheit einer Arbeitgebermarke und die Attraktivität eines Unternehmens auf dem Arbeitnehmermarkt steigern. Es ist daher wichtig, sich im Vorfeld einer Produktion einige Fragen zu stellen:

  • Welche Botschaft soll vermittelt werden? Der Auftraggeber sollte überlegen, welche Aussagen das Video vermitteln und welche Reaktion ausgelöst werden soll.
  • Wie sieht das Zielpublikum aus? Das Unternehmen sollte überlegen, wer mit dem Film erreicht werden soll und welche Botschaften für dieses Publikum relevant sind.
  • Lässt sich die Idee authentisch umsetzen? Man sollte eine Umsetzungsart wählen, die dem Unternehmen entspricht und bei der sich die Mitwirkenden wohl fühlen. Für eine konservative Bank sind andere Konzepte geeignet als für ein junges Startup-Unternehmen aus der Online-Branche.
  • Welches ist die optimale Länge? Man sollte eine angemessene Länge für das Video wählen: Gerade so lange um die Botschaft zu vermitteln, so kurz wie möglich umgesetzt.
  • Wie können Emotionen vermittelt werden? Eine Botschaft erreicht Menschen am besten über Emotionen. Das Video sollte also nicht nur trockene Fakten vermitteln, sondern die Zuschauer auch auf der Gefühlsebene erreichen.

In den nächsten Monaten werden wir Ihnen hier immer wieder gelungene und weniger gelungene Beispiele von Employer Branding Filmen vorstellen und diese für Sie analysieren.

Über die Autorin: Rahel Renggli studierte an der Universität in Zürich und Luzern (BA-Abschluss in Politikwissenschaft und Philosophie). Danach arbeitete sie als Redakteurin für eine internationale Kommunikationsagentur in Berlin. In ihrer Funktion war sie verantwortlich für die Konzeption, Organisation und redaktionelle Umsetzung von Filmprojekten für Kunden wie die Europäische Union, die Deutsche Regierung und diverse NGOs. Anschliessend arbeitete sie freiberuflich in der Schweiz und Deutschland als Redakteurin und Produzentin für Kunden wie das EWAG, John Allen, Teleclub oder die NZZ. Bei cR Lichtspiele – einer Tochergesellschaft von cR Kommunikation – ist sie als Junior Produzentin für die Umsetzung von Werbespots, Corporate Movies und Dokumentarfilmen verantwortlich.   

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